Dienstausweis Sicherheitsdienst  

Ab dem ersten Juni 2019 gilt eine neue Fassung der Bewachungsverordnung und ist in § 18 BewachV geregelt. Gemäß obig aufgeführter Verordnung müssen Dienstausweise folgende Daten beinhalten:

  • Namen und Vornamen der Wachperson,
  • Namen und Adresse des Bewachungsunternehmen,
  • Unterschriften des Gewerbetreibenden und der Wachperson
  • Die Bewacherregisteridentifikationsnummer der Wachperson und des Bewachungsunternehmens.

 

Das Lichtbild und die Nummer eines Ausweisdokumentes der Wachperson fällt in Zukunft weg. Der Ausweis muss sich deutlich wie in der alten Bewachungsverordnung von einem behördlichen Dienstausweis unterscheiden. Alle Sicherheitsmitarbeiter müssen den Ausweis mit sich führen. Laut der neuen der Bewachungsverordnung besteht keine Pflicht mehr den Ausweis augenfällig zu tragen.

Unten aufgeführte Wachpersonen müssen ein Namensschild sichtbar tragen:

  • Türsteher
  • Wachpersonen im öffentlichen Raum oder in hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr
  • Wachpersonen an zugangsgeschützten Großveranstaltungen
  • Wachpersonen an Aufnahmeeinrichtungen und Unterkünften für Flüchtlinge und Asylbewerber

Weiterhin müssen sie das Ausweisdokument Reisepass oder Personalausweis, mit dem sie im Bewacherregister registriert sind ebenfalls mitführen. Auf verlangen ist das Ausweisdokument als auch der Ausweis des Bewachungsunternehmens  Vollzugsbehörden, wie:

  • der Polizei,
  • dem Zoll und den Ordnungsämtern, vorzuzeigen.

Diese Regelungen gelten sowohl für angestellte Sicherheitsmitarbeiter, als auch für Gewerbetreibende, die selbst als Wachperson tätig werden. Auf dem Namensschild muss der Name oder die Kennnummer der Wachperson und der Name des Bewachungsunternehmens aufgeführt sein.

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