Mitarbeiterdiebstahl

DEUTSCHLANDWEITE ERMITTLUNGEN BEI DIEBSTAHL DURCH MITARBEITERDIEBSTAHL

Dem deutschen Einzelhandel entstehen durch Diebstahl ein Milliardenschaden. In sehr vielen Fällen trifft es Unternehmensbereiche in denen das Personal Zugang und Zugriff auf große Mengen Bargeld, Vermögen und anderweitige wertvolle Güter haben. Soll ein Täter überführt werden braucht es Gerichtsverwertbare Beweise, da eine Kündigung außerhalb der Probezeit die Gefahr einer Klage mit sich bringt.

BEWEISEN DES DIEBSTAHLS, ABER WIE VORGEHEN?

Bei Diebstahl durch Mitarbeiter zieht es in der Regel schwerwiegende Folgen nach sich. Zumeist wird das Arbeitsverhältnis beendet, für diese Maßnahme brauchen Sie aber unerschütterliche Beweise.
Die eindeutig das Schuldhafte Verhalten des Mitarbeiters belegen.
Als Faustregel gilt: Sie sollten niemand beschuldigen, weil Sie zum einen das Vertrauen Ihrer unbescholtenen Mitarbeiter riskieren und zum anderen den Dieb Vorsichtiger werden lassen.


IN DEUTSCHLAND GILT DER GRUNDSATZ IN DUBIO PRO REO

Im Zweifel für den Angeklagten. Bevor Sie eine Anschuldigung aussprechen müssen Sie unbestreitbare Beweise vorlegen die vor Gericht bestand haben.

Beim Mitarbeiterdiebstahl helfen wir Ihnen:

1. den/ die Täter zu identifizieren.

2. den Zeitpunkt fest zu legen

3. den Ort des Diebstahls festzuhalten

4. die Gestohlene Ware sicherzustellen

5. die Beweismittel zussammentragen

6. Herkunft des Beweismittels zu dokumentieren


DIE LEGALEN MASSNAHMEN BEI DER BEWEISSICHERUNG

Bei den Methoden der Mitarbeiterüberwachung werden individuelle Datenschutz- und Persönlichkeitsrecht stark beschnitten.
Überwachungen sind durch den Gesetzgeber gedeckt wenn ein begründeter Verdacht vorliegt, in solch einem Fall kann eine verdeckte Videoüberwachung gestattet. Auf Wunsch und je nach Art des Diebstahls können wir unsere Ermittler in den gewünschten Standort einschleusen um den/die Mitarbeiter zu überführen.

WELCHE BEREICHE SIND GEFÄHRDET?

Insbesondere der Einzelhandel und Großhandel sind bevorzugte Tätigkeitsfelder um Waren illegal zu stehlen. In Produktionsbereichen werden überwiegend Waren aus der Fertigung oder Werkzeuge entwendet. Die Gastronomie hat vermehrt Diebstähle von Bargeld zu verbuchen.

KOMMEN WIR ZUM EINZELHANDEL

Die Mitarbeiter versuchen regelmäßig, kleine Artikel für den privaten Bedarf oder die Weitergabe an Bekannte zu stehlen. Bevorzugt sind Gegenstände, die leicht in Taschen zu verstauen sind. Moderne Kassensysteme erschweren den Griff in die Kasse, was jedoch nicht ausgeschlossen ist. Die Entnahme von Wechselgeld wird beiseite gelegt, auch wenn es sich hier um Kleinstbeträge handelt summieren sich diese auf das Jahr gerechnet auf. Als Arbeitgeber sollten Sie hier sensibilisiert sein.

DER GROSSHANDEL

Hier ist es alleine schon durch die Größe der Verpackungen schwerer,
Handelsgut unbemerkt aus dem Betrieb zu schleusen.
Im Gegensatz ist der Wert des Gutes und die Summen im Kassenbereich erheblich größer. Im Bereich des Rohstoffhandels ist zusätzlich die Gefahr des Diebstahls von Metallwaren gegeben. Sofern diese auf dem Schwarz Markt abgesetzt werden, erzielt man einen beachtlich Wert.

DIE PRODUKTION

In Bereichen der Produktion sind die Mitarbeiter effizient bzw. optimal ausgelastet. Die meiste Betriebe halten jedoch externen Sicherheitschecks nicht stand. Betriebsinterne Mitarbeiter kennen die Schwachstellen. Mit wenigen Handgriffen sind Produkte oder Werkzeuge beiseite gelegt, um Sie später unendeckt aus der Firma zu schmuggeln, die Vorgehensweise kann hierbei abenteuerliche Formen annehmen.

GASTRONOMIE

Dieser Bereich ist das Unterschlagen von Trinkgeldern an der Tagesordnung. Hierbei unterschlägt ein Mitarbeiter/in ihre Trinkgelder vor dem Rest des Teams, und sichert sich dadurch einen größeren Anteil zum Nachteil der Kollegen/in. Eine andere Variante: Der/die Mitarbeiter/in  kassiert den Betrag und gibt einen Teil davon nicht in die Kasse ein. Dieser Tathergang wird bei bekannten Gästen getätigt die niemals eine Rechnung mitnehmen.

DER VERDACHT UND DIE ÜBERFÜHRUNGG DES MITARBEITERS

Sie können einen verdächtigen Täterkreis durch verschiedene Analysen eingrenzen, beispielsweise durch auswerten von Überwachungsvideos unter Einbeziehung des Schichtplans. Sollte ein Mitarbeiter/in sich zum Tatzeitpunkt des öfteren in der nähe befinden dürfte es für die Eingrenzung ausreichen.
Um weitere Maßnahmen ergreifen zu können, brauchen Sie glaubwürdige Zeugenaussagen, ein Videobeweis oder Auffinden des Diebesguts im verschlossenen Spind des Mitarbeiters/in. Mit einen Beweis den der Beschuldigte nicht entkräften kann, können Sie Ihre Rechte vor einem Gericht einklagen.

STRAFE JA, ODER NEIN?

Wenn Sie keine Wiederholung der Tat befürchten, und der Mitarbeiter sehr zuverlässig und produktiv arbeitet, kann eine Abmahnung ausgesprochen werden. Generell ist in den meisten Fällen beim Diebstahl eine fristlose Kündigung vertretbar und gerechtfertigt. Der Diebstahl an sich stellt ein Vertrauensbruch dar, ungeachtet des Wertes, gab es in der Vergangenheit etliche Urteile die eine Kündigung in obiger Konstellation als Rechtmäßig und die geeignet hielten. Im Zweifelsfall können Sie auf die ordentliche Kündigung unter Einhaltung  der Frist berufen. Jeder Fall ist Individuell. Nach Prüfung des Falles kann auch eine Entschädigung eingeklagt werden, sofern durch den Diebstahl eine erheblicher Schaden zustande kam.

HANDFESTE BEWEISE BEI DIEBSTAHL

Thema Schuldzuweisung: Der Verdacht rechtfertigt keine Maßnahme, der Beweis schon. Im Fall vor Gericht gilt, dass Sie die Herkunft aller Beweise offenlegen müssen. Nicht Rechtmäßig
zustande gekommene Beweise werden bei der Urteilsfindung nicht zur Kenntnis genommen und als Beweis zugelassen. Wenn es schlecht läuft kann es sogar passieren dass Sie eine Klage wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte einheimsen. Rufen Sie uns, für Ermittlungen bei Diebstahl durch Mitarbeiter an: Wir liefern Ihnen Gerichtsverwertbare Beweise mit denen Sie vor Gericht  Ihre Interessen vertreten können.



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